Willkommen auf den Seiten des Geschwister Afrikas, e.V.!  Geschwister sorgen füreinander, setzen sich füreinander ein. Auf diesen Seiten stellen wir vor, wie wir das für unsere "Geschwister" in Nigeria tun. 

Wir wünschen viel Spaß beim Rundblick! Auf der Hauptseite gibt es immer das Aktuellste zu lesen, für nähere Informationen lohnt sich ein Blick hinter die Links auf der linken Seite. Wir freuen uns über Nachfragen, Anregungen und natürlich über neue Unterstützer*innen!

11.12.2019

ein Bus zu Weihnachten - aktueller Stand

Wir haben es uns ja zum Ziel gesetzt, den Kids in Ifetedo einen Bus zu Weihnachten zu schenken. Hier möchte ich gerne über den Stand dieses Unternehmens informieren.

Insgesamt benötigt werden: 16.842,11 €

 

Weihnachtsmarktstand Essen-Werden: 1.732,10 €

Wundervolle Geburtstagsaktionen von Elisabeth R. und Rolf M. : 1.580,00 €

 

Es fehlen noch: 13.530,01 €

 

Möchtest du auch dabei sein? Dann geht es hier entlang!


8.12.2019

ein Bus zu Weihnachten - ein Spendenaufruf

"Unsere" Schulen in Ifetedo laufen so hervorragend, dass immer mehr und mehr Kinder dorthin kommen wollen. Nach der Eröffnung des neuen KG/Vorschulbaus und dem Start in der Secondary School in der Holzschule sind wir nun schon bei 236 Kindern! :))

Aber nun zu unserem Anliegen: der Schulbus fasst die großen Zahlen an Kindern nicht mehr, sodass er mehrmals fahren muss, um alle nach Hause zu bringen. Das bedeutet, dass die Kids teilweise erst um 21.00 abends zu Hause ankommen. Untragbar, finden wir!
Außerdem würden viele weitere Kinder aus den Dörfern um Ifetedo herum gerne in die Schule kommen. Das ist aber nur mit einem weiteren Schulbus möglich.  Bitte helft uns, das möglich zu machen!

 

auch nach sehr langem Sortieren und Ordnen ist es nicht möglich, alle Kids, die einen Platz im Bus benötigen, dort auch unterzubringen

 

...und obwohl der Innenraum des Busses schon bestmöglich ausgenutzt wird....

 

...warten nach Abfahrt des Busses immer noch über 60 Kinder auf dem Schulhof der Primary School (zzgl. denen in der Secondary School) darauf, dass der Bus von der ersten Tour zurück kommt und sie abholt.

 

Wie wunderbar wäre es, wenn wir den Eltern dieser Kinder zu Weihnachten die Nachricht zukommen lassen könnten, dass wir Ihnen einen neuen, zusätzlich Schulbus zukommen lassen könnten? Bei der aktuellen Umrechnungsrate von 380 Naira je Euro benötigen wir

16.842,11 €

Damit könnte ein gebrauchter, aber noch sehr gut intakter Bus gekauft werden. Das schaffen wir doch, oder?

 

 

5.12.2019
 
Dank an die Unterstützer*innen des Weihnachtsmarktstandes in Essen-Werden

Nun ist der Weihnachtsmarkt in Essen-Werden schon eine Woche her und wir freuen uns immer noch über all die positiven Eindrücke, Begegnungen und natürlich das viele Geld, das für "unsere" Kids in Ifetedo zusammen gekommen ist. Wir konnten unser tolles Ergebnis vom letzten Jahr sogar noch um knapp 40 Euro übertreffen!!

So viele Menschen haben ihre Teile dazu beigetragen, dass der Stand auch in diesem Jahr ein solcher Erfolg werden konnte. DANKESCHÖN!

Auf-/Abbau, Produktion: Dres. Bruno und Ulrike Kirchhof, Conny Kirchhof

Produktion: Annette G., Regine Beyer, Elisabeth Krumscheid, Britta S., Carmen Küpper, Heike Raabe, Rosemarie Wördehoff-Nebrich, Anne Dortmann, Bettina van der Jagt, Monika Schrubstock, Brigitte S., Barbara R., Li Chy G.

Standbesetzung: Susanne Schönfeld, Patricia Wyrwa, Conny Kirchhof, Rainer Kirchhof, Nora Kirchhof, Antje Suhr, Brigitte Große-Rhode, Martin Kirchhof, Dragana Kirchhof

 

28.11.2019
Weihnachtsmarktstand in Essen-Werden steht in den Startlöchern
 
Am morgigen Freitag, den 29.11. öffnet der gemütliche kleine Weihnachtsmarkt in Essen-Werden seine Tore und wir sind natürlich wieder dabei!
 
    
an drei Tagen wird der Stand des Geschwister Afrikas (im Plan: Nummer 31) auf dem Weihnachtsmarkt in Essen-Werden zu finden sein
 
  
 
viele Menschen haben wieder unermüdlich gewerkelt, um schöne, weihnachtliche, leckere und einfach tolle Schätze herzustellen, die wir für unser Projekt in Nigeria verkaufen können. Hier stellvertretend die Adventskranzbastlerinnen in Linz / Rhein
 
20.11.2019
Ulrikes Tagebuch
 
"Mein Wunsch, einen einheimischen Markt zu besuchen, wird heute morgen erfüllt. Wunderbar, diese Auswahl an Obst und vor allem Gemüse, dazwischen Stände mit aller Arten von Kleidung. Alles scheint mit dem roten Staub der Straße bedeckt zu sein. Dann haben wir noch eine besondere Aktivität: Schwester Scholastica möchte uns zum Abschied gerne einen Nudelauflauf mit Gemüse, Sahne und Käse machen. Gemüse und Nudeln sind auf dem Markt schnell gefunden. Doch nun fahren wir nach Abuja, um einen Supermarkt zu finden, der Sahne und Käse vorrätig hat. Wir finden einige nigerianische Supermärkte, doch keinen Käse oder Sahne. In manchen wird uns statt "Cheese" "beef" angeboten. Ich denke, sie wissen mit "cheese" nichts anzufangen. Zum Glück fällt der Schwester noch ein, dass es vielleicht die "laughing cow" gibt. Die lachende Kuh ist ein Päckchen mit Schmelzkäse.  Diesen Ersatz finden wir. Der Nudelauflauf war sehr köstlich!!
Abends folgt der Rückflug nach Frankfurt. 
Der Abschied fällt nicht leicht. So viele freundliche Menschen. Die Aufnahme in den Konventen der Poor Handmaids of Jesus Christ war besonders herzlich. Sie haben uns alle sehr verwöhnt. Schade, dass die Tage so kurz waren. Wir durften eintauchen in das nigerianische Leben, besonders in den Schulalltag. Sehr gefreut hat uns, dass unsere Projekte weiter so wertgeschätzt und gepflegt werden und vorankommen."
 
19.11.2019

Ulrikes Tagebuch

"Heute machen wir ein Ausflug nach Jos, um Schwester Agatha zu treffen, die dort an einer Weiterbildung teilnimmt. Jos liegt mitten in Nigeria. Statt der drei geplanten Stunden Fahrt brauchen wir leider 5, die Straßen sind so schlecht, immer wieder gibt es riesige Löcher, durch die langsam gefahren werden muss. So bleibt genug Zeit, sich die schöne Landschaft anzuschauen und auch diesen Teil von Nigeria kennen zu lernen. Ich sehe Ölpalmen, Stände mit Ingwer, kleine Kartoffelfelder und ganze Landstriche mit Reis, der gerade geerntet wird. In Jos ist es kühler und bergig. Die Schwester freut sich sehr über unseren Besuch. Durch die lange Fahrt wird es dunkel, als wir nach Hause kommen. Es ist schon merkwürdig, durch Dörfer und Städte zu fahren, wo Menschen am Strassenrand stehen und alles ist dunkel, nur ab zu flackert eine Taschenlampe auf, weil gerade etwas am Stand verkauft wird. 
 
Beim Abendessen bringen uns die Schwestern ein schönes Abschiedsständchen."
 

18. November 2019

Ulrikes Tagebuch

"Am Vormittag fliegen wir von Owerri, gute Stunde Autofahrt von Mbgele, zurück nach Abuja und weiter nach Garam."
 
 
17. November 2019
Ulrikes Tagebuch
 
"Um 6:30 ist Messe. Wir gehen mit allen Kindern und den Ordensschwestern zu Fuß hin. Es ist etwas kühler und angenehm draußen. Auch dieser Gottesdienst dauert fast drei Stunden. Heute gibt es ein gemeinsames Frühstück aller Schwestern und der Aspirantinnen, dazu wir der von uns mitgebrachte Cappuccino besonders genossen. Anschließend gehen wir wieder zum Kinderhaus und bemalen Mauern mit Kreide. Es erfüllt uns mit großer Freude zu sehen, wie gerne sie mitmachen und sich immer neue Motive einfallen lassen. 
Am Nachmittag begleite ich Schwester Eliza zum Haus des Ordens der Servants of Charity. Ein Behindertenhaus und das Mutterhaus des italienischen Ordens in Afrika. Ich bin beeindruckt, welch eine gute Einrichtung.
Vor dem Abendessen begeistern uns die Kinder in der Halle des Konventshauses mit einem einheimischen Tanz. Da zwei der Schwester heute Namenstag haben, wird auch noch getrommelt und getanzt.
Während des Abendessens singen uns 3 Schwestern zwei wunderschöne Lieder. Ihre klangvollen  Stimmen erfüllen den Raum und versetzen uns alle in eine feierliche Stimmung."
 
 
16. November 2019
Ulrikes Tagebuch
 
"Heute lerne ich die Einrichtungen näher kennen. Da gibt es das Haus für die Aspirantinnen, die Ordensfrauen werden möchten und hier darauf vorbereitet werden. Dann hat Mbgele ein grosses Konventshaus, in dem 7-8 Schwestern leben, so genau lässt sich das für mich nach der kurzen Zeit gar nicht nachvollziehen.
In der Klinik zeigt mir eine Schwester die verschiedenen Patientenzimmer, eins für Männer und eins für Frauen mit Babybetten. Es gibt ein kleines Labor, einen kleinen Op, ein Geburtszimmer und einen Behandlungsraum, natürlich auch ein Anmeldezimmer. Alles ist sehr einfach, aber sehr sauber. Dr. Richard ist der Leiter dieses kleinen Reiches, das er zusammen mit Krankenschwestern und Ordensschwestern führt. Der Arzt ist ein Nigerianer, der in den USA studiert und gearbeitet hat. Ihn hat das Heimweh zurück getrieben. So arbeitet er jetzt schon seit zwei Jahren hier ehrenamtlich.
Unsere  - besonders Connys - Freude ist das Kinderhaus, in dem 13 Kinder und Jugendliche leben und betreut werden.
Voller Begeisterung und Hingabe haben sie mit uns Fingerfarbe gemalt. Es war eine große Freude mit welcher Ausdauer alle dabei waren auch diejenigen, denen es sonst nicht so leicht fällt, still zu sitzen und dabei zu bleiben. Sehr schöne und fantasievolle kleine Kunstwerke sind dabei entstanden. Am Nachmittag werden UNO und Speed Karten  gespielt und zur Auflockerung Ball auf dem Hof."
 
15. November 2019
Ulrikes Tagebuch
 
"Leider müssen wir heute Ifetedo verlassen. Start ist um 5 Uhr am Morgen. Nach 7 Stunden Autofahrt haben wir Mbgele erreicht und besuchen zunächst den Rohbau der neuen Secondary School, ein beeindruckendes Gebäude. Sie wird mit der finanziellen Hilfe unserer Schweizer Freunde gebaut. So etwas hätten wir in Ifetedo demnächst auch gerne.
Im Konvent werden wir freudig begrüßt und fahren noch schnell zur Primary School, denn dort haben die Kinder für uns ein kleines Programm zusammen gestellt und es ist gleich Schulschluss. Besonders beeindruckt hat mich der Tanz in einheimischen Gewändern. 
Schwester Scholastica zeigt uns noch die Lehrerquartiere und ich lerne unter anderem eine Lehrerin kennen. Sie ist Witwe und wohnt mit ihren zwei kleinen Söhnen dort.
Ich mache noch einen kurzen Rundgang über das Konventsgelände und bestaune die üppige Vegetation.
Abends gibt es noch das übliche Willkommens-Singen und Tanzen mit den Schwestern."
 
 
14. November 2019
Ulrikes Tagebuch
 
Heute dürfen wir noch einmal eintauchen in den Schultag der Kinder. Zunächst  besuche ich die Junior Secondary auf dem Gelände des Konventes in der alten Holzschule. Alles ist gut gepflegt. Es gibt bisher 2 Klassen mit jeweils 24 und 26 Schülern. Ein sehr guter Einstieg in diese Schulerweiterung. Sie wird gut angenommen. Ich setze mich in eine Unterrichtsstunde und lerne etwas über das nigerianische Versicherungssystem.
Alle Mädchen tragen hier Stoffkappen auf dem Kopf - auch im Unterricht. Sie haben darunter ihre Haare glattrasiert. Was bei dunkelhäutigen Menschen im übrigen sehr gut aussieht. Auf meine Frage warum, erhielt ich die Antwort, dies sei Pflicht, für alle Schüler der Secondary School, damit sie sich nicht um ihr Frisuren kümmern, statt zu lernen. Kopfbedeckung der Frauen ist in Nigeria normal, nur die Jüngeren in den Städten gehen ohne!
 
 
die ersten beiden Klassen der Secondary School sind gut angelaufen
 
Weiter geht's, wir verbringen einen Schultag in Primary und Kindergarten. Noch einmal stelle ich fest, dass die Kinder hier genau so fröhlich durcheinander wuseln wie in Deutschland und überall auf der Welt. 
Am Ende des Schultages bestaunen wir, wie die Kinder in den Schulbus ( eine Fordtransitgröße ) verfrachtet werden. Die übrigen sitzen auf dem Schulhof und warten bis er wiederkommt, um die 2. Tour zu fahren. Vielleicht finden wir ja doch einen Sponsor für einen zweiten, etwas größeren Bus?
 
 
13. November 2019
Ulrikes Tagebuch
 
"Heute ist der große Tag der Einweihung. Alle Schwestern sind früh auf den Beinen, um an der Schule alles zu richten. Ein großer Pavillon zum Sonnenschutz wird aufgestellt und viele Stühle werden herausgetragen. Als wir ankommen, sitzen die Kinder der ganzen Schule auf ihren Plätzen und warten - Lieder singend. Schlagzeug und Trommeln verfeinern den Klang. Um 10 Uhr beginnen wir mit einer Messe, die Father Steven von der hiesigen Pfarrei hält und es wird von allen Kindern aus allen Klassen der Schule kräftig und festlich gesungen und mit ihren Instrumenten gespielt. Ein schöner Gottesdienst für die Schüler. 
Father Steven, Conny und ich pflanzen jeder einen Baum auf dem Gelände des Kindergartens. Es werden Bänke darunter stehen und die Kleinen können in dem Schatten spielen. Eine wunderbare Vorstellung für mich.  
Das Gebäude wird jetzt offiziell der Schule übergeben. Dazu werden an den beiden Eingängen die geschmückten Bänder durchtrennt. Der Pfarrer geht von Raum zu Raum und segnet alles.
 
    
 
Regions-Oberin Sr. Scholastica Okorie und Ulrike Kirchhof beim Pflanzen eines der Bäume
 
Danach gibt es ein fröhliches Programm der Kinder von Kindergarten und Vorschule, sowie der Grundschulklassen. Einheimische Tänze und Lieder werden gut einstudiert vorgetragen. Zu allem hat sich eine reichliche Anzahl von Eltern eingefunden. Eine schöne Eröffnungsfeier. 
 
 
 
die Eröffnung wird mit einem bunten Rahmenprogramm gefeiert
 
Für uns beiden Weissen "Oyibo"  aber sicher auch für alle anderen war eine besondere Herausforderung die schwüle Hitze. Sie ließ uns immer wieder gut den Schatten suchen.
Im Konvent treffen wir alle Schwestern und den Pfarrer zum Mittagessen, ein fröhlicher Abschluss."
 
 
12. November 2019
Ulrikes Tagebuch
 
"Erst noch eine Besprechung von Conny, Schwester Scholastica und Schwester Helen zu Fragen des Baues und der Abrechnungen und dann endlich fahren wir in die Schule. Heute haben Kindergarten und Vorschule ihren ersten Tag in den neuen Räumen. Es ist alles sehr lebendig. Alle freuen sich über unseren Besuch und erhalten Haribo. Die Kleinen schauen es an und bekommen erklärt, es zu essen. Am meisten freut mich allerdings, wir sehr sich die Erzieher freuen, in den neuen hellen Räumen zu sein. 
Weiter verteile ich saure Haribo Ringe in allen Klassen der Primary School. Alle freuen sich und warten, dass wir kommen.
Mittagspause - es wird herumgetollt, wie in allen Schulen der Welt.
 
 
die neuen Räumlichkeiten werden fröhlich und gut gelaunt aufgenommen.
 
 
Die Nivea- Bälle werden gleich zum Fußballspielen eingeweiht.  Die Kleineren lieben das Fangenspielen. Am Rande des Schulhofs steht eine Frau aus dem Ort mit einem Warmhaltetopf voll Reis und Gemüse und verkauft den Kindern gegen geringes Geld eine Mahlzeit. So stehen sie Schlange mit ihren Tellern. Andere haben sich Reis in kleinen Behältern mitgebracht oder kaufen sich kleine Päckchen Kekse bei Schwester Blessing. Am Ende der Pause heißt es: Aufstellen zum Angelusgebet. Also finden sich alle klassenweise in Reihen je nach Größe aufgestellt auf dem Schulhof und beten sehr andächtig.
In der letzten Stunde male ich in der Primary 1 mit Fingerfarbe. Die Lehrerin unterstützt mich und so werden mit viel Fantasie herrliche Dinge auf das Papier gezaubert. Die Lehrerin aus Primary 2 schaut herein und nimmt mein Angebot, bei ihr weiter zu malen mit einem Strahlen an. Noch einmal freue ich mich über die Begeisterung der Kinder."
 
11. November 2019
Ulrikes Tagebuch
 
"Heute werden die neuen Klassenzimmer bezogen!! Die Möbel aus der alten Schule werden auf den Pick Up verladen. Ich darf dabei zuschauen und fotografieren, tragen lässt mich keiner etwas. Alles wird mir sofort aus der Hand genommen. Es gibt Fahrer und andere Arbeiter, die dies erledigen mit viel Freude und Lachen daran. Schwester Mary Rose führt Regie.  Nach zwei Stunden ist alles fertig."
 
 
Umzug Nigerian Style - und es ist alles heil angekommen.
 
10. November 2019
Ulrikes Tagebuch
 
"Um 10 Uhr ist Messe in der Pfarrkirche und wir begleiten alle Schwester. Es wir gesungen und getanzt. Es gibt einen Chor, der von einem Schlagzeug, sowie Trommeln begleitet wird.  Alle Gottesdienstbesucher haben sich in ihr schönstes Gewand  gekleidet. Die vielen farbigen Stoffe sind sehr schön anzuschauen. Verstanden habe ich wenig, da  fast alles in Yorubà, der einheimischen Sprache, vorgetragen wir. Das Ganze dauert 2 1/2 Stunden. Der Kommentar der Schwestern hinterher: "Es war kurz heute."
Nach der Mittagspause besuchen wir noch einmal Stipendienkinder zu Hause und  sind wieder  traurig, in welchen Verhältnissen Kinder hier leben müssen.
Da kam das Skipbo-Spielen mit den Ordensschwestern und ihre fröhliche Art gerade Recht. Für alle ein besonders schöner Abschluss des Sonntags."
 
 
9. November 2019
Ulrikes Tagebuch
 
"Heute ist Ausschlafen angesagt. Ich begleite Schwester Mary Rose in die Messe in die Pfarrkirche direkt neben dem Kloster. Es ist ein Beerdigungsgottesdienst mit viel Gesang und traditionellen Tanz. Mich beeindrucken die farbigen Kleider und Hüte sehr. 
Nachmittags besuchen wir 4 Stipendienkinder zu Hause und sehen wie sie leben. Ein Mädchen von 8 Jahren lebte mit den Schwestern und der Mutter in einem Raum, der Vater ist verstorben.  Sie hat noch nie eine Schule gesehen  und musste erst geholt werden, da sie mit dem Tablett auf dem Kopf gerade  versuchte, etwas Fisch zu verkaufen, um etwas zum Essen zu kaufen. Eine Schülerin der Schule hat sie für ein Stipendium empfohlen. Welch eine Tat der 12 Jährigen ! Sie wird sich weiter um sie kümmern. Alle Geschichten machen uns traurig. Zum Schluss besuchen wir den King von Ifetedo. Ich wusste nicht, das es so etwas gibt. Für uns und Schwester Mary Rose etwas Besonderes.  Er residiert mit polizeilichem Schutz. Wir erhielten auch Audienz und er versprach, die Schule zu unterstützen. Für uns  ein Erlebnis der besonderen Art und zum Schmunzeln."
 
8. November 2019
Ulrikes Tagebuch
 
"Nach Morgengebet und Frühstück gehts endlich zum Schulgelände. Da steht es: das neue Gebäude für Kindergarten und Vorschule. Es gefällt mir gleich. Ein Rundgang  gibt Einblick in die fertigen Klassenzimmer. Alles ist bereit für die Kinder. Conny, Schwester Helen und Schwester Scholastica führen noch ein intensives Gespräch mit dem Bauleiter. Der Spielplatz  wird noch in den nächsten Tagen fertig. Conny und ich freuen uns sehr über alles!!!!!
 
 
da ist das gute Stück :)
 
Wir machen noch einen Besuch in der Primary School. Dort werden wir freudig begrüßt . Alle machen die übliche Verneigung. Es ist gerade Mittagspause. Eine Frau aus dem Ort bringt den Kindern gegen ein geringes Entgelt Reis und Gemüse. Danach stellen sich alle in Reihen zum Mittagsgebet auf.  Ich bin immer wieder fasziniert, wie diszipliniert die Kinder sind. Natürlich posieren sie später gerne für ein Foto.  Conny und ich sind sehr davon angetan, wie gepflegt und sauber die Schule ist. Auch nach zwei Jahren ist alles top in Ordnung. Es war ein langer Tag, wir kehren in den Konvent zurück."
 
 
7. November 2019
Ulrikes Tagebuch
 
"Nach dem Morgengebet und Frühstück  besichtigen wir zunächst die  Klinik und Ambulanz, die Schwester Irene leitet. Alles ist sehr einfach, aber mit viel Liebe und Engagement werden hier Patienten versorgt. Vor der Tür steht ein Ambulanzwagen, mit dem Schwester Irene gerne zu den Patienten in den abgelegenen Dörfern fahren würde. Leider leider fährt dieses Auto nicht. Es braucht einen neuen Motor und einen Satz neuer Reifen. Dafür sucht die dringend einen Spender.
 
 
diese Ambulanz könnte so viel Gutes ermöglichen, wenn nur das Geld da wäre, um sie zu reparieren...
 
 
Weiter geht es zu Fuss zur Hauswirtschaftschule, wo Schwester Christiana und Schwester Martha  aktiv sind. Mit 46 Studenten, die in dem Gebäude wohnen, wird international gekocht und serviert. Leider sind zur Zeit Ferien, sodass wir nur die leere Küche besuchen können. Die Fotos davon sehen fantastisch aus. Eine gute Möglichkeit für jungen Menschen ins Hotelgewerbe einzusteigen. Noch begeisterter sind wir von der neuen Schule, die im Dezember eröffnet werden wird. Der Träger ist das Bistum, das dafür Sponsoren fand. Die Schwestern leiten die Schule. Die große Küche bietet modernen internationalen Standard, einfach toll. Hier würde ich auch gerne kochen! Beim nächsten Besuch werden wir hier sicher gerne essen gehen.
 
Mit vielen schönen Eindrücken geht die Fahrt weiter nach Ilobu. Dort gehen wir zunächst in die Schule und treffen Schwester Benedicta und Schwester Salem. Die leiten seit ungefähr einem Jahr diese Schule, in Trägerschaft des Bistums.Welche Begeisterung, mit der sie uns durch ihre Schule führen, die mit den unteren Klassen begonnen hat.
 
Zum Lunch werden wir in ihr Konventshaus eingeladen. Wunderbar mit leckerem Obstsalat zum Nachtisch.
Endlich fahren wir gen Ifetedo. Gegen Abend kommen wir dort an und werden mit einem Willkommenslied  und Tanz begrüßt."
 

6. November 2019

Ulrikes Tagebuch

"Um 7:15 starten wir - Sr. Scholastica (Leiterin der Pro-Region Nigeria), Sr. Helen, Mr. Ade (der Fahrer), Conny und ich - nach Ibokun und werden dort von 3 Ordensschwester freudig begrüßt. Das Haus ist einfach. Der Garten bietet uns Orangen und eine Schneckenzucht. Die Schnecken werden zum Essen abgegeben. Schmeckt ungefähr wie Tintenfisch mit Knorpeln. Das leckere Abendessen wird eine sehr fröhliche Runde."

 

5. November 2019

Ulrikes Tagebuch

"Heute machen wir einen Ausflug nach Abuja, besuchen den Markt und gehen etwas Shoppen."

 

4. November 2019

Ulrikes Tagebuch

"Aufstehen um 5 Uhr in Garam, damit ich mit dem Schulbus die Kinder einsammeln kann. Es ist dunkel, der Himmel färbt sich langsam rötlich, sehr romantische Atmosphäre. Wir fahren kreuz und quer über sehr holprige Strassen und nach kurzem Hupen werden Kinder und Jugendliche, sowie Lehrer aufgenommen. Nebenbei läuft auf dem Video etwas Kindergesang . Alle Plätze und Reserveplätze sind belegt. Die Kleinen auf dem Schoss der Lehrer. Sister Chidalu beobachtet alles wachsam. In Khasa School  mache ich einen Rundgang durch das Gelände, während die größeren Kinder fleißig innen und aussen die Böden fegen. Gegen acht stellen sich die Kinder der Primary school in sehr geordneten Reihen auf und es beginnt mit dem Morgengesang und Tanz. Welch ein fröhlicher Beginn des Tages. Die Direktorin Sister Perpetua bittet eine  Schülerin sich mir vorzustellen und dann nach meinem Namen zu fragen. Für meine Antwort erhalte ich Applaus und einen doppelten Willkommensgesang. Dies wiederholt sich auf dem Schulhof der Secondary School gleich nebenan. 
Ich besuche Kindergarten und Vorschule und packe die Kreide aus. Alle Kinder malen mit großer Begeisterung auf dem blanken Estrichboden, und mögen gar nicht aufhören. Als nächstes setze ich mich eine Stunde lang in den Unterricht der   Primary 3 und folge dem Rechnen mit dem kleinen Einmaleins. Dabei fühle ich mich in frühere Zeiten zurückversetzt. Dem Matheunterricht in Junior Secondary 2 kann ich nicht folgen. Heutiges Mathe hat neue Methoden, eine gute Schule!
Nach dem Unterricht soll mich der Fahrer zurück zum Mutterhaus bringen, doch er muss erst noch die Kassawa (oder Manniokwurzeln) einladen. Die werden auf dem hinteren Schulgelände geerntet. Dort wachsen noch Mais, Süßkartoffeln, Jam und Bohnen.
Über holprige Straßen schleichen wir zurück vorbei an armen Häuser und Verkaufständen oder durch wilde üppige Natur."
 

3. November 2019

Ulrikes Tagebuch 

"Nach ausreichendem Schlaf frühstücken Conny und ich. Die Schwestern kommen aus dem sehr frühen Sonntagsgottesdienst. Conny und ich brauchen eine Stunde zum Sortieren der mitgebrachten Dinge. Wir treffen einige Schwestern beim Kochen innen und an der Kochstelle und dem Kochhaus draussen. Ich mache einen Rundgang, um zu fotografieren. Alle sind fröhlich und haben ihren Spaß. Der Nachmittag ist Erholung mit Lesen. Abends folgt eine Anbetungsstunde und Vesper."

Hier wird auch noch traditionell gekocht.

 

2. November 2019

Ulrikes Tagebuch

In diesem Jahr nimmt Ulrike Kirchhof alle Interessierten mit auf die Reise durch Nigeria und  gewährt einen Einblick in ihr Tagebuch. Los geht's. Viel Spaß!

"Um 11 uhr startet der Flieger nach Abuja, der Hauptstadt von Nigeria. Nach knapp 6 Stunden landen wir ohne Zeitverschiebung. Schwester Scholastica holt uns nach einer Stunde Zollabfertigung in dem neuen, gut klimatisierten Airport ab. Mit Fahrer geht es durch die vollen Autobahnen, erst als die aufhören wird es leerer und wir fahren im Schritttempo weiter. Die letzten kilometer fährt Sr. Schola. In Garam, wo das nigerianische Mutterhaus steht, werden wir von den Ordensschwestern mit einem Willkommenslied begrüßt.  Es gibt Nudeln zum Abendessen. Wir gehen schlafen."

 

1. November 2019

Projektreise beginnt

Am morgigen Samstag machen wir (Ulrike und Conny Kirchhof) uns auf den Weg nach Nigeria. Verfolgt hier, was wir in Nigeria erleben und vor allem - feiert die Eröffnung des Kindergarten-/Vorschulbaus mit uns!

 

29. Oktober 2019

hier geht es bald kindgerecht zu

Wir wollen gar nicht viel sagen, denn diese Bilder sprechen für sich: hier entsteht ein KINDERgarten, in dem sich die Minimenschen in aller Ruhe ihre ersten Schritte in der Schulwelt, also im Kindergarten und in der Vorschule gehen können.

Finanziell ein kleiner Aufwand, der eine groß(artig)e Wirkung haben wird: Wandmalereien als Schmuck für den Kindergarten-/Vorschul-/Krippenbau

 

 

 

Oktober 2019

Kindergarten-/Vorschulbau steht vor Eröffnung

Diese erfreulichen Bilder haben uns in diesen Tagen aus Nigeria erreicht - der Außenbau "unseres" neuen Kindergartens ist bis auf Kleinigkeiten abgeschlossen, der Innenausbau läuft gut voran.

der neue Steinbau für die Kleinsten bis ca. 6 Jahre steht kurz vor dem Abschluss

 

über diesen Korridor, auf den die Klassenzimmer hinaus zeigen, werden bald bis zu 50 Kinder tollen

 

21. September 2019

wollsüchtige Helferlein gesucht!

Am Wochenende um den ersten Advent sind wir als Geschwister Afrikas e. V. wieder auf dem Weihnachtsmarktstand in Essen-Werden vertreten. Dafür benötigen wir eure Unterstützung!

Wir möchten gerne wieder Kinder- (und Erwachsenen-) Augen zum Leuchten bringen und viele Amigurumi, Püppchen, Tierchen, Figürchen und alles in der Art verkaufen. Wer hat Zeit und Lust, welche für uns anzufertigen? 

Außerdem vermitteln wir gerne Wolle an die Häkler und Strickerinnen. Wer also noch welche zu Hause hat und abgeben möchte - bitte kontaktiert uns! Wir nehmen Sie sehr sehr gerne und geben sie an die fleißigen Helferlein weiter. Damit bringen wir auch deren Augen zum Leuchten. :)

Gegen Vorlage von Kaufbelegen können wir natürlich auch Spendenquittungen für Wolle und co. ausstellen.

 

15. September 2019

Happy birthday, Geschwister Afrikas e. V.!!

Am 10.9.2019 wurde unser aller kleiner, aber feiner Verein 10 (unfassbare ZEHN!) Jahre alt. Wir danken all unseren Mitgliedern, Freunden und Unterstützerinnen von ganzem Herzen für die Unterstützung in dieser ersten Dekade unseres Bestehens. Sei es durch Spenden, durch die Mithilfe bei Aktionen hier in Deutschland, durch die Organisation von Benefizkonzerten, Wortgottesdiensten oder Weihnachtsmarktständen, durch die Übernahme von Stipendien, Veröffentlichung von wohlwollenden Artikeln, Kooperationen bis in die Schweiz, Mithilfe vor Ort in Nigeria, Handwerkeln für die Weihnachtsmarktstände, emotionale Unterstützung auf so vielfältige Art und Weise oder "einfach nur" durch die unfassbare Treue als Mitglieder - jeder dieser und so vieler mehr kleiner und großer Bausteine hat zu unserem bisherigen Erfolg beigetragen. Wir freuen uns auf die nächsten 10 gemeinsamen Jahre. :)

Jetzt aber lehnen wir uns gemeinsam mit euch zurück und genießen noch einmal den Blick zurück auf all die Projekte, die wir in Nigeria schon erreicht haben. Enjoy!

das erste - noch eher kleine - Projekt bescherte den Bewohner*innen des kleinen Dorfes Area 4 jahrelang sauberes Trinkwasser.


Es folgten Quartiere für Lehrkräfte in Mgbele, Imo State. Die Wohnungen sind inzwischen heiß begehrt beim Lehrerkollegium und damit durchgängig bewohnt. Die Verwaltung der Anlage haben wir an die Schwestern und die Schulbetreiber des Schweizer Vereins Afri'Ca übergeben

 

Relativ schnell wurde klar, dass unsere Hilfe vor allem in Ifetedo, Osun State benötigt wurde. Schnell war eine - eigentlich provisorische - Holzschule errichtet, um die erste große Nachfrage nach Bildung befriedigen zu können. Heute beherbergt die Schule noch (!) die KG- und Vorschulkinder. Auch die ersten Klassen der Secondary School konnten hier gestartet werden.

 

noch aus der Holzschule heraus wurde das Stipendiumsprogramm ins Leben gerufen. Während es mit ca. 10 Stipendienkindern begann, können inzwischen 46 Kinder und Jugendliche in Ifetedo, sowie 3 in Azhin Khasa, Nähe Garam, zur Schule gehen, die sonst keine Chance auf eine Schulbildung gehabt hätten, die diesen Namen auch verdient.

Unser bisher größtes Bauprojekt fand im Sommer 2017 seinen Abschluss: seitdem besuchen über 90 Schüler*innen eine sichere, saubere, schöne Schule mit eigener Wasserversorgung: die Primary School in Ifetedo wurde fertiggestellt und in einer feierlichen Zeremonie eröffnet.

 

Sehr bald wird ihr der Trakt für die Kindergarten- und Vorschulkinder folgen, der voraussichtlich im November 2019 eröffnet werden wird, sodass auch die Kleinsten aus dem maroden Holzbau in die moderne Steinschule umziehen können.

All das wäre ohne Ihre und eure Hilfe und stetig ansteigende Spendengelder nicht möglich gewesen. Von Herzen vielen Dank!

 

1. September 2019

Die Arbeiten gehen gut voran

Das Dach ist fertig, die Verputzarbeiten gehen gut voran... Es wird viel gearbeitet und es geht gut voran in Ifetedo:

     

Der Rohbau steht und ist inzwischen mit einem Dach versehen. Auch alle anderen Arbeiten gehen gut voran.
 

 

Juni 2019

Dacharbeiten begonnen

Kaum war die Förderzusage vom BMZ da, konnte es wie erwartet mit den Arbeiten am Dach unseres Kindergarten-/Vorschul-/Krippenbau beginnen: 

 

dieses Gerippe wird mal ein Dach zum Schutz der Kindergartenkinder

21.5.2019

Förderzusage erhalten

Jetzt ist die Tinte unter den Verträgen trocken und es ist amtlich: das deutsche Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (vertreten durch die W. P. Schmitz Stiftung) fördert den Bau des Kindergarten-/Vorschulbaus in Ifetedo und übernimmt 75% (und damit den höchstmöglichen Satz) der Gesamtkosten von 47.240 Euro!
 
Die dafür notwendige "Zuwendungsvereinbarung"  zwischen der W. P. Schmitz-Stiftung und dem Geschwister Afrikas e. V. wurde ebenso unterzeichnet wie ein "Project Agreement" zwischen den Poor Handmaids of Jesus Christ Nigeria und dem Geschwister Afrikas e. V. Nachdem diese große Hürde nun genommen worden ist, kann es mit dem Bau des Gebäudes sobald wie möglich weitergehen.
 
Die restlichen 25% werden aus Eigenmitteln des Geschwister Afrikas e. V. getragen werden.
 

 

2.5.2019

Onlineshop eröffnet

Es ist soweit: ab jetzt können die wunderschönen selbstgemachten Produkte, die wir jedes Jahr auf dem Weihnachtsmarkt anbieten auch das ganze Jahr über online gekauft werden! Ein großes Dankeschön geht an die fleißigen Helferlein, die ihre Werke ehrenamtlich herstellen und für den guten Zweck zur Verfügung stellen! Der Erlös aus dem Verkauf geht zu 100% in unsere Projekte.

Aber jetzt schaut es euch an, ein Besuch lohnt sich!!

Geschwister Afrikas - Online Shop bei etsy
 

20.4.2019

Warten auf das Dach

In den letzten Tagen und Wochen haben sowohl wir vom Geschwister Afrikas e. V., als auch unsere Partnerinnen der PHJC in Nigeria viel an unserem Antrag auf Fördergelder vom deutschen Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gearbeitet. In der gleichen Zeit ist das Gebäude, welches bald die Kids aus Krippe, Kindergarten, Vorschule beherbergen soll, schon ordentlich gewachsen:

 

das sog. Lintel Level ist erreicht!

 

Die bisherigen Bauabschnitte waren nach Genehmigung durch die zuständigen Stellen, mit unseren sog. Eigenmitteln bestritten worden. Jetzt heißt es warten und Daumen drücken, dass bald das "GO!" von der W.P. Schmitz Stiftung kommt, welche die Bundesgelder verwaltet.

Sobald dieses kommt und die Gelder genehmigt worden sind, geht es mit dem Bauen weiter und hier kommt als nächstes ein Dach drauf:

nächster Schritt wird das Dach und Dachdecken sein

 

Also: Daumen drücken ist angesagt! Unser Antrag und vor allem die Kids in Ifetedo haben die Bewilligung der Gelder sowas von verdient und wir stehen kurz davor! 

 

4.3.2019

Grundstein gelegt

Schritt für Schritt erblickt der Kindergarten (eigentlich ist es ja nicht nur ein Kindergarten, sondern auch eine Krippe und eine Vorschule) das Licht der Welt. Bis der Bauvorgang kurzzeitig für die Präsidentschaftswahlen auf Eis gelegt wurde, konnte so schon ordentlich am Fundament gegraben und sogar schon die Grundsteinlegung gefeiert werden. Alles dank Ihrer und eurer Spenden! Ihr seid fantastisch!

Schaut euch an, was mit eurem Geld passiert:

 

nach der genauen Vermessung des Gebäudes wird das Fundament gegraben

 

auf diesem Fundament wird bald das Bildungsfundament vieler Kinder gelegt werden

 

Schüler*innen der Primary 6, Handwerker, der Schulkaplan und Sr. Helen feiern die Grundsteinlegung des neuen Gebäudes

 

17.02.2019

Bauprojekt in Ifetedo hat begonnen

Es ist soweit! Das Bauprojekt, an dessen Ende ein Kindergarten-/Vorschul-/Krippen-Bau seine Türe für die Kleinsten in Ifetedo öffnen wird, hat begonnen - und das gleich mit einer sehr schönen Geste: recht spontan hatte sich die PTA (die "Parents-Teacher-Association") dazu entschlossen, die Bereinigung des Geländes von Gestrüpp und die sonstige Vorbereitung des Geländes zu übernehmen. So kann der Bau nun in unmittelbarer Nähe der Grundschule beginnen.

 

Der Einsatz der Lehrkräfte und v. a. der Eltern zeigt das Interesse der Bevölkerung und schweißt alle noch einmal mehr zusammen. :)

 

Derweil wird der Antrag auf Fördergelder durch das Bundesministerium für Entwicklung und wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) derzeit von der Schmitz-Stiftung untersucht und von den Geschwistern Afrikas und den Poor Handmaids of Jesus Christ mit Hochdruck bearbeitet.

 

Rückblick 2018, Ausblick 2019

2018, das war ein gutes, nein: ein SEHR gutes Jahr. Dabei wirkte es ein wenig wie die ruhigere kleine Schwester des fröhlich-lauten Feierjahres 2017 mit der Schuleröffnung in Ifetedo. In diesem Jahr 2018 haben wir ebenfalls eine Schule eröffnet, wenn auch erst einmal eine vorläufige. Mit unserer finanziellen Hilfe konnte die Holzschule, die so lange als Provisorium für die Primary School hergehalten hatte, soweit hergerichtet werden, dass dort die ersten Klasse der sog. "Junior Secondary School" (JSS) ihren Unterricht aufnehmen konnte. Der Bedarf und die Nachfrage in Ifetedo ist hoch: zu den 8 Primary-Absolvent*innen kamen bald 17 weitere Kinder von "außerhalb" dazu, die ebenfalls gerne die weiterführende Schule besuchen möchten, sodass die erste Klasse den Unterricht aufnehmen konnte. Die Anforderungen sind dabei deutlich schwieriger zu erfüllen, als in der Primary School: mehr Lehrkräfte werden für eine größere Anzahl an Fächern benötigt (z. B. wird der Unterricht um die Fächer Chemie und Physik erweitert). Das bedeutete auch, dass die gestiegenen Kosten im ersten Jahr nicht allein mit den - gegenüber der Primary School etwas erhöhten - Schulgebühren der Schüler*innen einer einzigen Schulklasse bezahlt werden können.

Die Mitgliederversammlung des Geschwister Afrikas e. V. beschloss deswegen eine Anschubfinanzierung von 4.000€ zu zahlen. Der Plan ist, die JSS in jedem Jahr um einen weiteren - einen höheren - Jahrgang zu erweitern, sodass die Schüler*innen irgendwann die gesamte Secondary-Schullaufbahn in "unserer" Schule absolvieren können. Rein organisatorisch bedeutet das dann auch, dass sich die Schule mit den gestiegenen Schülerzahlen wieder wie gewohnt wird selber tragen können.

Besonders erfreulich war in diesem vergangenen Jahr definitiv auch, dass die Zahl der Stipendiat*innen durch wunderbare Spenden auf aktuell 45 gesteigert werden konnte. Das ist - gelinde gesagt - der HAMMER!

Gleichzeitig war 2018 wieder ein Jahr der vielen schönen und überaus erfolgreichen Aktionen zur Unterstützung unserer Sache hier in Deutschland, von denen wir hier schon berichteten.

Und 2019? Das neue Jahr soll, wenn es nach uns und unseren Partnerinnen in Nigeria geht, wieder ein Feierjahr wie 2017 werden. Denn bei aller Euphorie über die Eröffnung der Primary School dürfen wir die Kleinsten nicht vergessen: die Kids in Kindergarten und Vorschule finden sich immer noch jeden Tag in der Holzschule ein, die besonders in ihren Klassenzimmern wirklich nicht mehr kindgerecht ist. Das große Ziel für 2019 ist es, sie ihren älteren Schulkamerad*innen auf das Gelände am anderen Ende der Stadt folgen zu lassen: in ein sicheres, wetterfestes, zukunftsfähiges und möglichst kindgerechtes neues Gebäude.

Um dies zu erreichen, haben wir Ende des letzten Jahres einen Antrag auf Fördergelder des Bundesministeriums für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) gestellt. Nach einigen organisatorischen (und aus unserer Sicht zeitlich sehr schwierig gestalteten) Umstrukturierungen im Vergabeverfahren wird unser Antrag nun geprüft und wir beantworten aktuell noch einige Rückfragen, sind aber sehr optimistisch, dass dieser Antrag auf Fördergelder bewilligt werden wird. Konkret würde das bedeuten, dass das BMZ 75% der insgesamt 44.000€ an Projektgeldern übernähme, während wir (Geschwister Afrikas, PHJC und Bewohner Ifetedos) für die restlichen 25% aufkommen müssten. Mit Erlaubnis der Vergabestelle haben wir den Startschuss für das Bauvorhaben inzwischen gegeben, indem wir die ersten Eigenmittel (Ihre und eure Spenden also!) einsetzen. Freut euch auf die ersten Bilder von der neuen Baustelle, die nicht mehr lange auf sich warten lassen werden!

Das ist es also, was es anzupacken gilt. Den aktuellen Spendenstand kann man immer sehr gut auf unserer  betterplace-Spendenseite einsehen.

Lasst uns alle zusammen daran arbeiten, dass auch die kleinsten Kinder in Ifetedo im November 2019 in ihr neues schulisches Zuhause umziehen können! Wir freuen uns auf jede Unterstützung, sei sie monetär, moralisch oder durch Aktionen, Vorschläge, Ideen uvm. :)


25.12.2018

FRÖHLICHE WEIHNACHTEN

ALLEN MITGLIEDERN DES GESCHWISTER AFRIKAS e. V.,

FREUNDEN UND UNTERSTÜTZER*INNEN

DER KINDER UND JUGENDLICHEN IN IFETEDO!!

 


Die Kids der Primary School wünschen MERRY CHRISTMAS!!

 

11.12.2018

Weihnachtsnachtmärkte wahnsinnige Erfolge

Die Adventszeit hat in diesem Jahr für die Geschwister Afrikas besonders schön gestartet. Die Weihnachtsmarktstände in Essen-Werden und Merdingen waren wundervolle Erfolge. Es waren starke Teams im Einsatz, bei denen wir uns aus ganzem Herzen bedanken:

Auf-/Abbau, Produktion: Dres. Bruno und Ulrike Kirchhof, Conny Kirchhof

Produktion: Susanne Schönfeld, Christel Bayer, Annette G., Regine Beyer, Elisabeth Krumscheid, Marlies Wilbert, Inge Scherb, Britta S., Brunhilde Zieroth,  Carmen Küpper, Conny Kirchhof, Heike Raabe, Frau Zische, Rosemarie Wördehoff-Nebrich, Gisela Wrede

Standbesetzung: Marc & Noah P. und ihre Eltern, Elisabeth Gutekunst, Ramona Malek, Christel Bayer, Susanne Schönfeld, Patricia Wyrwa, Conny Kirchhof

Organisation: Miriam Wassyl, Ramona Malek, Conny Kirchhof, Marc & Noah P. und ihre Eltern, Rita Caluori

 

der Werdener Weihnachtsmarkt bringt viele leuchtende Kinderaugen und auch finanziell eine tolle Finanzspritze für den Kindergarten in Ifeteo

 

27.11.2018

Weihnachtsnachtmärkte coming up!

Dieses Wochenende ist es soweit - die Adventszeit wird eingeläutet und wir sind mitten drin dabei. Hier ein erster Vorgeschmack auf den Essen-Werdener Weihnachtsmarktstand:

 

  

    

 

sehr vielfältig ist dieses Jahr das Warenangebot am Essener Weihnachtsmarktstand - die Künstler hier: Anette, Regine Beyer, Bruno Kirchhof, Ulrike Kirchhof, Britta S.

18.11.2018

Weihnachts- und Adventsmärkte

Dieses Jahr sind wir gleich auf zwei Märkten vertreten!

Selbst Gebasteltes, Gehäkeltes, Gestricktes, Gedrechseltes, Gebackenes, Genähtes und vieles mehr - und mit jedem Kauf bringt man die Kinder von Ifetedo näher zu ihrem Kindergarten und ihrer Vorschule. Herz, was willst du mehr? Kommt vorbei!!

zum dritten Mal in Folge werden wir in der Grafenstraße zu finden sein

 

bei unserer Premiere in Merdingen sind wir in der Zehntscheune zu finden

 

15.10.2018

Glückwünsche!

Gestern war ein ganz besonderer Tag für unsere Partnerinnen von den PHJC und auch wenn wir ein überkonfessioneller Verein sind, freuen wir uns mit ihnen mit:

Herzlichen Glückwunsch zur Heiligsprechung der Ordensgründerin der jetzt Heiligen Katharina Kasper durch den Papst am gestrigen Sonntag!!

hat 1851 den Orden der Armen Dienstmägde Jesu Christi gegründet: Hl. Katharina Kasper

 

 

11.10.2018

Großer Pluspunkt Computerunterricht

Viele so gut ausgestattete Computerräume wie in unserer Schule gibt es in Nigeria nicht - und in Ifetedo höchstwahrscheinlich gar keinen. Wir hatten die Gelegenheit, mit der Lehrerin Sr. Chidalu Ohalete darüber zu sprechen, was das für die Schüler*innen bedeutet:

 

G. A. : "Welchen Klassen gibst du Computerunterricht?"

Sr. Chidalu: "Wir beginnen in der 3. Grundschule Klasse (Primary 3). Jede Woche kommen zwei Klassen in den Computerunterricht. Wenn in dieser Woche zum Beispiel die Klassen 3 und 4 in meinen Unterricht kommen, sind es in der kommenden Woche die Klassen 4 und 5. So kommen alle Schüler*innen spätestens alle drei Wochen dran."

 

"Was bringst du ihnen bei?"

"Am Anfang geht es mit den absoluten Grundlagen los: Wie schaltet man den Computer an? Wie benutzt man die Tastatur und wie ist sie aufgebaut? Die Schüler*innen beginnen auch mit dem Tastenschreiben. Diejenigen in den Klassen 6 können schon richtig flüssig schreiben."

 

"Könnt ihr den Computerraum jederzeit nutzen?"

"Nun, das hängt ein wenig davon ab, ob wir gerade Strom haben oder nicht. Zum Glück müssen wir uns nicht auf das öffentliche Stromnetz des Stromunternehmens NEPA verlassen [denn sonst gäb es einfach keinen Unterricht, Anm. d. Red.], da wir den Generator benutzen können. Also ja, wir können den Computerraum jederzeit benutzen. Weil wir vorbereitet sind."

 

"Wie wird es in der Zukunft mit dem Computerunterricht weitergehen?"

"Wir werden auf jeden Fall weiterhin die Grundschulklassen weiter unterrichten. Außerdem werden wir ab dem Schuljahr 2018/19 die erste Klasse der weiterführenden Schule unterrichten. Sie werden wohl zu jeder Stunde mit dem Bus von der alten Holz- in die neue Steinschule gebracht werden, da dort der Computerraum ist."

 

"Mal ehrlich: mögen deine Schüler*innen den Computerunterricht?"

"Ja! Die meisten von ihnen mögen es sogar sehr, mit Computern umzugehen und einige machen schon richtige Fortschritte. Manchmal passiert es sogar, dass sie lieber mit dem Unterricht fortfahren würden als in die Pause zu gehen.

Wir sind sehr glücklich, diese Möglichkeit zu haben, Sie zu unterrichten."

Sr. Chidalu Ohalete weiß auch dank ihres Bachelorabschlusses in Kommunikationswissenschaften genau, was sie tut

 

3.10.2018

Meilenstein in der Vereinsgeschichte erreicht

Manchmal scheinen sie in der "öffentlichen Wahrnehmung" fast ein wenig unter zu gehen, dabei sind Sie DER Grundbaustein all unseres Tuns: unsere wunderbaren, treuen und großzügigen MITGLIEDER!

Dabei ist nun ein weiterer echter Meilenstein erreicht: Mit dem Beitritt von Bettina und Roger Michel (und ihrer noch minderjährigen Tochter) haben sich unsere Mitgliederzahlen auf 50 (in Worten: FÜNFZIG!) erhöht. Wir finden das einen absolut fantastischen Höhepunkt, dem natürlich gerne weitere folgen dürfen. :)

Herzlich willkommen in unserer Mitte, ihr beiden und auch allen anderen Neuen ein herzliches Willkommen und auch all denjenigen, die schon lange dabei sind ein mindestens genauso herzliches Dankeschön für die Treue und die tolle Unterstützung!

 

24.9.2018

Neues Schuljahr hat begonnen

Heute hat auch in Ifetedo der Ernst des Schülerlebens wieder begonnen: Die Schule ist wieder geöffnet! Wir wünschen allen Beteiligten ein wundervolles neues Schuljahr 2018/19!!

 

freuen sich schon auf das neue Schuljahr: Schüler*innen "unserer" Schule in Ifetedo (aufgenommen im Juli 2018)

 

19.9.2018

Fleißige Handarbeiter*innen gesucht!

Es wird schon zu einer lieb gewonnen Tradition: auch 2018 wird der Geschwister Afrikas e. V. am ersten Adventswochenende auf dem Werdener Weihnachtsmarkt mit einem Stand vertreten sein. Wie auch in den letzten beiden Jahren möchten wir über den Verkauf von allerlei selbst Gestaltetem Geld für unsere Projekte in Nigeria sammeln. Dieses Jahr geht der gesamte Erlös in den Bau des Kindergarten-/Vorschule-Komplexes in Ifetedo. 

Für den Erfolg des Unternehmens fehlen uns noch begabte Menschen mit einem großen Herz, die ehrenamtlich den einen oder andern Strumpf stricken, etwas nähen oder sich sonst handwerklich austoben. Besonders selbst gestrickte Strümpfe, die in den letzten Jahren Verkaufsschlager Nummer 1 waren, werden noch dringend benötigt. Wir freuen uns aber auch sonst über (fast) jede Art von selbst hergestellten Produkten, die zur Verfügung gestellt werden. Bitte melden Sie sich bei uns!

Quelle: Internet


18.9.2018

Entwarnung

Es geht gerade auch durch die deutschen Medien: in Nigeria herrschen schlimme Überschwemmungen. Die Tagesschau spricht davon, dass 10 nigerianische Bundesstaaten betroffen sind. Natürlich haben wir direkt in Nigeria nachgehakt, ob auch unsere Partnerinnen oder unsere Projekte betroffen sind. Glücklicherweise wurde direkt Entwarnung gegeben: keiner der Standorte der Schwestern ist betroffen und auch "unsere" Schule und anderen Projekte sind verschont geblieben. Wir sind erleichtert, gleichzeitig sind unsere Gedanken auch bei den Betroffenen und deren Angehörigen.

 

10.9.2018

Schöne Begegnungen

Was heißt es eigentlich, gemeinsam an der Zukunft eines (nigerianischen) Schulkindes zu bauen? Wer ist daran beteiligt und wie kann man sich daran positiv beteiligen?

Solche und andere Fragen haben wir uns am vergangenen Freitag gemeinsam mit der Thomasgemeinde in Essen-Stoppenberg gestellt. Eine sehr schöne Möglichkeit der Begegnung eben. :) Wir bedanken uns herzlich bei allen Beteiligten und freuen uns, wenn wir noch weitere Möglichkeiten finden, mit Menschen aller Konfessionen, politischen Meinungen etc. in den Austausch zu kommen. Der Freitag hat es wieder einmal gezeigt: es lohnt sich!

Musiker und Lektoren vor der im Gottesdienst mit allen gemeinsam symbolisch gebauten Zukunft

viele waren gekommen und setzten sich mit dem Anliegen des Geschwister Afrikas e. V. auseinander

 

4.9.2018

Schöne Begegnungsmöglichkeit

Am Freitag dieser Woche gibt es in der Thomaskirche in Essen - Stoppenberg eine gute Gelegenheit, einige Vertreter*innen der Geschwister Afrikas und vor allem ihre gute Sache in entspannter Umgebung kennen (und lieben) zu lernen. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen! Wir freuen uns auf eine viele gute Begegnungen.

Ankündigung in der WAZ vom 3.9.2018

 

19.8.2018

Impressionen Jahresabschlussfeier

Es war ein Festtag - für die Kinder und Jugendlichen, die Eltern, die Lehrer und natürlich auch für die Geschwister Afrikas: die diesjährige Jahresabschlussfeier in "unserer" Schule war noch einmal etwas ganz Besonderes: es war die erste auf diesem Schulgelände. Ja, es ist wahr: das erste Schuljahr im neuen Gebäude ist schon wieder vorbei. Wir können es selbst kaum fassen. Aber sehr schön war's! Hier ein paar Impressionen zum mitfreuen:

gleich 8 junge Menschen haben dieses Jahr den Abschluss von der Primary School gemacht (hier 7 von ihnen)...

 

...darunter mit John (hier rechts im Bild), Marvellous und Farouq gleich drei "unserer" Stipeniatenkinder

aber auch andere bekamen kleine Auszeichnungen: hier wird gerade jemand für die 1., 2. oder 3. Position in der Klasse ausgezeichnet

...aber natürlich wurde sich auch einfach in Schale und Position geworden und gefeiert, getanzt und gelacht

 

14.7.2018

Einblick in Patricias Reisetagebuch:

,,Schnelles Wiedersehen‘‘  - 12.7.18

Heute gibt es ,,typisch deutsches‘‘ Frühstück: die Schwestern haben Brötchen gebacken. Sie kümmern sich rührend um uns und wir sind ihnen sehr dankbar. Ich nutze meine freie Zeit, um mit Michael, dem kleinen Jungen auf dem vorherigen Foto, zu spielen. Wir genießen die Zeit zusammen: wir spielen Fußball und gehen spazieren. Er ist ein sehr aufgewecktes Kind, spricht heute schon mehr mit uns und lacht viel.

,,Kasaschule‘‘ - 13.7.18

Conny und ich besuchen eine Schule in Kasa, die von Schwestern geleitet wird. Diese Schule wird von 171 Schülerinnen und Schüler besucht. Es gibt Kindergartengruppen und Schulklassen. Wir werden ganz lieb begrüßt, machen einen Rundgang um das Schulgelände und schießen Fotos. Außerdem schauen wir uns die Klassenräume an und besuchen den Unterricht. Manche Klassen schreiben gerade noch Arbeiten. Die Lehrerinnen und Lehrer machen ihre Arbeit großartig und ich bin von dem Lernstand der Kinder begeistert. Die Kinder sind sehr aufgeschlossen und möchten, dass wir viele Fotos von ihnen schießen. Da sagen wir nicht nein! Wir haben Frisbees mitgebracht und erklären den Kindern das Spiel, was sich bei so einer Menge von Kindern als etwas schwierig gestaltet. Die Tatsache, dass die Kinder am liebsten alle als erstes werfen möchten, macht es auch nicht unbedingt einfacher. Wer hätte das gedacht! Jedoch haben wir Erfolg und die Kinder spielen das Bewegungsspiel problemlos in kleineren Gruppen. Anschließend bekommen wir einen nigerianischen Tanz zu sehen und dazu wird auf traditionellen Instrumenten gespielt. Ich finde es großartig! Parallel zu all dem Schulgeschehen bereiten sich die Kinder auf das kommende Schulfest vor: sie lernen Texte auswendig, üben das laute Vorlesen von Texten und lernen verschiedene Tanzchoreos. Conny und ich verteilen anschließend noch Süßigkeiten. Das haben sich die Kinder wirklich verdient! Als es Zeit ist zu gehen, können wir und die Kinder uns nur schwer voneinander trennen.

,,Joy‘‘  - 14.7.18

Michael ist heute auch wieder im Kloster… hatte ich erwähnt, dass seine Mutter im Kloster arbeitet und es hier üblich ist, dass die Kinder zum Arbeitsplatz mitgenommen werden? Wenn nicht, dann ist jetzt die Zeit! Joy, die Schwester von Michael, ist heute auch mitgekommen und wir verbringen die Zeit zusammen. Wir haben viel Spaß!

 

11.7.2018

Patricia stellt sich vor

Wir hatten es angekündigt und nun ist es soweit: mit Patricia ist in diesem Jahr eine junge Frau mit nach Nigeria gekommen, um hier einige Zeit zu verbringen. Angekommen am 9.7. wird sie zwei Monate möglichst viele Eindrücke sammeln, helfen wo sie kann und ja, auch die Verständigung zwischen diesen beiden so unterschiedlichen Welten „Europa“ und „Afrika“ fördern. Schon nach den ersten Tagen lässt sich erkennen, dass diese Reise für alle Beteiligten ein großer Gewinn werden kann. Damit aber genug ÜBER Patricia – lassen wir sie lieber selbst zu Wort kommen! Sie hat nämlich angeboten, uns an ihrem Abenteuer teilhaben zu lassen. Wir hoffen, damit möglichst vielen Menschen tiefere Einblicke in das Leben in diesem Land mit seinen wundervollen Menschen gewähren zu können. In jedem Fall aber wird es unterhaltsam sein, diese Berichte zu lesen. Wir wünschen viel Spaß! Los geht’s:

Einblick in Patricias Reisetagebuch: 

Ich heiße Patricia Wyrwa und bin mit Conny Kirchhof in Nigeria, um mir die Projekte anzuschauen und tatkräftig zu unterstützen. Ich besuche drei Standorte: Garam, Ifetedo und Mgbele und werde euch auf die Reise mitnehmen. Zunächst bin ich eine Zeit lang in Garam.
 
Unsere Reise nach Nigeria startet am 09.07.2018. Wir treffen in Frankfurt an unserem Abreiseflughafen ein. Das Reisen mit dem vielen Gepäck gestaltet sich etwas schwierig. Conny sagt:,, Das ist wie Tetris spielen.'' Wo sie Recht hat! Von Frankfurt aus fliegen wir nach Abuja. Schwester Schola begrüßt uns liebevoll am Flughafen. Der erste Eindruck von Afrika: ein armes Land mit einer Trennung zwischen Modernität und Rückständigkeit. Die Menschen auf den Straßen am Flughafen unterscheiden sich enorm in Bezug auf ihre sozialen Verhältnisse. In Garam angekommen , begrüßen uns die Schwestern herzlich mit Gesang und Tanz. Ich fühle mich schnell willkommen. Dies wird eine aufregende Zeit!
 
Am nächsten Tag fahren wir mit Schwester Kelechi und Schwester Schola nach Abuja. Die Fahrt gestaltet sich etwas holprig, da wir teilweise über Straßen mit großen Schlaglöchern fahren. Die Kinder auf den Straßen winken uns zu. In Abuja essen wir gemeinsam. Die Gegend sieht vergleichsweise gehobener sowie gepflegter aus. Danach geht es für den Einkauf in einen Supermarkt, Eis für die Schwestern darf da nicht fehlen.  
 
Am 11.07. führt Conny Kirchhof mich um den Hof des Klosters. Er ist mit viel Liebe gestaltet. Auf unserem Rundgang treffen wir auf Michael -den kleinen Jungen auf dem Foto. Er ist zunächst etwas schüchtern, aber spielt gerne mit uns Ball und albert herum. Wir haben sein Herz gewonnen und er unseres!

der Start einer wundervollen Freundschaft ;)

 

8.7.2018

Projektbesuch beginnt

Es ist soweit - am morgigen Montag, den 9. Juli 2018 werden sich Conny Kirchhof und Patricia Wyrwa auf den Weg nach Nigeria machen, um die Projekte zu besuchen und sich mit unseren Partnerinnen vor Ort darüber auszutauschen, wie die nächsten Ziele erreicht werden sollen.

Das heißt auch: auf dieser Homepage wird es in den kommenden Wochen besonders interessant. Es werden Berichte, Anekdoten, Fotos uvm. folgen. Also schaut vorbei, es lohnt sich!

 

16.6.2018

Vorbereitung Start Secondary School

Die Primary School läuft wunderbar, das Schuljahr geht in die heiße Klausurenphase und mittendrin ist wieder eine 6. Klasse, die ihren Abschluss von der Primary School machen wird. Was aber kommt danach? In den letzten Jahren wurde das Ende der Primary School immer mit einem lachenden und einem weinenden Auge gefeiert, denn in "unserer" Schule gab es keine Secondary-Klassen, sodass nur ein Wechsel in die öffentlichen weiterführenden Schulen übrig blieb.

Das wird sich ändern! Aktuell wird die bisher als Primary School genutzte Holzschule aufgerüstet und alle freien Klassenzimmer für die Nutzung als Secondary School fertig gestellt. Ab dem kommenden Schuljahr geht es also für alle Schüler*innen auch bei "uns" weiter! Natürlich ist auch hier die Holzschule nur eine vorübergehende Lösung, aber bis zur Fertigstellung einer Secondary School aus Stein wird sie auch hier noch wunderbare Dienste leisten.

Damit sie dafür geeignet ist, wird sie noch das Mitwirken des einen oder anderen Handwerks benötigen und natürlich einige Möbel. Mit Hilfe unserer wundervollen Unterstützer wird das aber möglich sein. Wer uns unterstützen möchte, kann gerne den einen oder anderen Euro beitragen (entweder per Überweisung hier
oder ganz einfach über betterplace).

Schüler*innen in der Secondary School dürfen an einem Tisch wie diesem Platz nehmen

 

 







 

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