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13. November 2019
Ulrikes Tagebuch
 
"Heute ist der große Tag der Einweihung. Alle Schwestern sind früh auf den Beinen, um an der Schule alles zu richten. Ein großer Pavillon zum Sonnenschutz wird aufgestellt und viele Stühle werden herausgetragen. Als wir ankommen, sitzen die Kinder der ganzen Schule auf ihren Plätzen und warten - Lieder singend. Schlagzeug und Trommeln verfeinern den Klang. Um 10 Uhr beginnen wir mit einer Messe, die Father Steven von der hiesigen Pfarrei hält und es wird von allen Kindern aus allen Klassen der Schule kräftig und festlich gesungen und mit ihren Instrumenten gespielt. Ein schöner Gottesdienst für die Schüler. 
Father Steven, Conny und ich pflanzen jeder einen Baum auf dem Gelände des Kindergartens. Es werden Bänke darunter stehen und die Kleinen können in dem Schatten spielen. Eine wunderbare Vorstellung für mich.  
Das Gebäude wird jetzt offiziell der Schule übergeben. Dazu werden an den beiden Eingängen die geschmückten Bänder durchtrennt. Der Pfarrer geht von Raum zu Raum und segnet alles.
 
   
 
Regions-Oberin Sr. Scholastica Okorie und Ulrike Kirchhof beim Pflanzen eines der Bäume
 
Danach gibt es ein fröhliches Programm der Kinder von Kindergarten und Vorschule, sowie der Grundschulklassen. Einheimische Tänze und Lieder werden gut einstudiert vorgetragen. Zu allem hat sich eine reichliche Anzahl von Eltern eingefunden. Eine schöne Eröffnungsfeier. 
 
 
 
die Eröffnung wird mit einem bunten Rahmenprogramm gefeiert
 
Für uns beiden Weissen "Oyibo"  aber sicher auch für alle anderen war eine besondere Herausforderung die schwüle Hitze. Sie ließ uns immer wieder gut den Schatten suchen.
Im Konvent treffen wir alle Schwestern und den Pfarrer zum Mittagessen, ein fröhlicher Abschluss."
 
 
12. November 2019
Ulrikes Tagebuch
 
"Erst noch eine Besprechung von Conny, Schwester Scholastica und Schwester Helen zu Fragen des Baues und der Abrechnungen und dann endlich fahren wir in die Schule. Heute haben Kindergarten und Vorschule ihren ersten Tag in den neuen Räumen. Es ist alles sehr lebendig. Alle freuen sich über unseren Besuch und erhalten Haribo. Die Kleinen schauen es an und bekommen erklärt, es zu essen. Am meisten freut mich allerdings, wir sehr sich die Erzieher freuen, in den neuen hellen Räumen zu sein. 
Weiter verteile ich saure Haribo Ringe in allen Klassen der Primary School. Alle freuen sich und warten, dass wir kommen.
Mittagspause - es wird herumgetollt, wie in allen Schulen der Welt. 
 
 
die neuen Räumlichkeiten werden fröhlich und gut gelaunt aufgenommen.
 
 
Die Nivea- Bälle werden gleich zum Fußballspielen eingeweiht.  Die Kleineren lieben das Fangenspielen. Am Rande des Schulhofs steht eine Frau aus dem Ort mit einem Warmhaltetopf voll Reis und Gemüse und verkauft den Kindern gegen geringes Geld eine Mahlzeit. So stehen sie Schlange mit ihren Tellern. Andere haben sich Reis in kleinen Behältern mitgebracht oder kaufen sich kleine Päckchen Kekse bei Schwester Blessing. Am Ende der Pause heißt es: Aufstellen zum Angelusgebet. Also finden sich alle klassenweise in Reihen je nach Größe aufgestellt auf dem Schulhof und beten sehr andächtig.
In der letzten Stunde male ich in der Primary 1 mit Fingerfarbe. Die Lehrerin unterstützt mich und so werden mit viel Fantasie herrliche Dinge auf das Papier gezaubert. Die Lehrerin aus Primary 2 schaut herein und nimmt mein Angebot, bei ihr weiter zu malen mit einem Strahlen an. Noch einmal freue ich mich über die Begeisterung der Kinder."
 
11. November 2019
Ulrikes Tagebuch
 
"Heute werden die neuen Klassenzimmer bezogen!! Die Möbel aus der alten Schule werden auf den Pick Up verladen. Ich darf dabei zuschauen und fotografieren, tragen lässt mich keiner etwas. Alles wird mir sofort aus der Hand genommen. Es gibt Fahrer und andere Arbeiter, die dies erledigen mit viel Freude und Lachen daran. Schwester Mary Rose führt Regie.  Nach zwei Stunden ist alles fertig."
 
 
Umzug Nigerian Style - und es ist alles heil angekommen.
 

29. Oktober 2019

hier geht es bald kindgerecht zu

Wir wollen gar nicht viel sagen, denn diese Bilder sprechen für sich: hier entsteht ein KINDERgarten, in dem sich die Minimenschen in aller Ruhe ihre ersten Schritte in der Schulwelt, also im Kindergarten und in der Vorschule gehen können. 

Finanziell ein kleiner Aufwand, der eine groß(artig)e Wirkung haben wird: Wandmalereien als Schmuck für den Kindergarten-/Vorschul-/Krippenbau

 

 

 

Oktober 2019

Kindergarten-/Vorschulbau steht vor Eröffnung 

Diese erfreulichen Bilder haben uns in diesen Tagen aus Nigeria erreicht - der Außenbau "unseres" neuen Kindergartens ist bis auf Kleinigkeiten abgeschlossen, der Innenausbau läuft gut voran. 

der neue Steinbau für die Kleinsten bis ca. 6 Jahre steht kurz vor dem Abschluss

 

über diesen Korridor, auf den die Klassenzimmer hinaus zeigen, werden bald bis zu 50 Kinder tollen

21.5.2019

Förderzusage erhalten


Jetzt ist die Tinte unter den Verträgen trocken und es ist amtlich: das deutsche Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (vertreten durch die W. P. Schmitz Stiftung) fördert den Bau des Kindergarten-/Vorschulbaus in Ifetedo und übernimmt 75% (und damit den höchstmöglichen Satz) der Gesamtkosten von 47.240 Euro! 
 
Die dafür notwendige "Zuwendungsvereinbarung"  zwischen der W. P. Schmitz-Stiftung und dem Geschwister Afrikas e. V. wurde ebenso unterzeichnet wie ein "Project Agreement" zwischen den Poor Handmaids of Jesus Christ Nigeria und dem Geschwister Afrikas e. V. Nachdem diese große Hürde nun genommen worden ist, kann es mit dem Bau des Gebäudes sobald wie möglich weitergehen.
 
Die restlichen 25% werden aus Eigenmitteln des Geschwister Afrikas e. V. getragen werden. 

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