Unser Selbstverständnis

Das Ziel all unserer Projekte ist es, Menschen in Afrika zu helfen. Dabei legen wir besonders großen Wert darauf, dass diese Hilfe nachhaltig wirkt. So ist es uns zum Beispiel sehr wichtig, mit den Menschen vor Ort zusammen zu arbeiten, damit sie selbst die Hilfe aktiv annehmen und weiterentwickeln können.

Dabei verstehen wir uns als ein Verein, der sich nicht darauf beschränkt, Geld zu sammeln und nach Afrika zu schicken. Zwar ist dies natürlich auch wichtig, steht aber nie allein im Vordergrund. Wir fokussieren unsere Bemühungen stattdessen auf weitere Hilfsmöglichkeiten, die effektiv direkt angewandt werden können, wie zum Beispiel die Vermittlung von Materialien aller Art oder die Entsendung von Fachkräften auf verschiedenen Gebieten, die zusammen mit den Menschen vor Ort eine bessere Herangehensweise an bereits Bestehendes entwickeln.

 

Vereinsgründung

Die ursprüngliche Initiative für unser Engagement geht auf zwei der heutigen Vereinsmitglieder zurück, die schon einige Erfahrung im Management und in der Entwicklungszusammenarbeit mitbrachten. Nachdem auch die damalige deutsche Leitung der Poor Handmaids of Jesus Christ (für mehr Informationen s. auch Unsere Partner) in Nigeria, Schwester Christeta Hess, sich eine Zusammenarbeit gut vorstellen konnte, flog Cornelia Kirchhof im Juli 2009 nach Abuja, um von dort aus alle Projekte persönlich zu besuchen. So konnte sie mit vielen Menschen sprechen, denen das Engagement der Schwestern jetzt schon zugute kommt. Außerdem stellte sie fest, wo die Hilfe am dringendsten nötig sein würde.

 

 

Cornelia Kirchhof in einer mobilen Klinik nahe Ifetedo, Juli 2009

 

Ihr zweiter Besuch folgte im Juli 2014:

Cornelia Kirchhof mit Chisimdiri bei der Schuljahresabschlussfeier in Mgbele, Juli 2014

 

Aber natürlich bauen wir die wichtige Entscheidung, wem geholfen werden soll, nicht allein auf diese Besuche: die Schwestern führten an jedem Ort, an dem sie neu ankamen, eine Umfrage durch. Hierbei wurden die Dorfbewohner einzeln oder in Versammlungen nach ihrer Wohnsituation gefragt und danach, welche Probleme sie für am dringlichsten halten. Beispielhaft hier die Ergebnisse der Umfrage am Standort Ifetedo (Namen von Einzelpersonen und der Dörfer anonymisiert): Umfrage in Dörfern um Ifetedo

Wenn wir beschließen, dass wir ein Anliegen oder ein Projekt unterstützen wollen, bauen wir also auf das direkte Bitten der Menschen und die Bewertung der Lage durch die Schwestern, unsere Partner, die eine zuverlässige und langfristige Zusammenarbeit gewährleisten.

Für alle, die sich genauer über unseren Verein informieren möchten, gibt es hier die Vereinssatzung  zum Nachlesen.

 

Vorstand: Cornelia Kirchhof, Dr. Ulrike Kirchhof, Ramona Malek

 

 

 

 

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