Poor Handmaids of Jesus Christ

 

Zur Verwirklichung unserer Projekte an drei Standorten in Nigeria arbeiten wir sehr eng mit Schwestern der Poor Handmaids of Jesus Christ (PHJC) zusammen. Diese Schwestern der deutschen Dernbacher Schwestern (hier nennen sie sich Arme Dienstmägde Jesu Christi) sind seit April 2006 in Nigeria und haben dort seitdem sowohl an ihrem heutigen Hauptsitz Garam, als auch in Mgbele und Ifetedo verschiedene solide Projekte aufgebaut, um den Menschen direkt vor Ort konkret zu helfen. Dabei stehen all ihre pädagogischen, medizinischen und strukturellen Angebote grundsätzlich allen Menschen offen - unabhängig von ihrer Konfession.

 

Schwester Scholastica Okorie, ADJC

(hier 2009 mit einem befreundeten Schweizer Arzt bei einem Patienten)

 

Die Zusammenarbeit mit diesen Schwestern bringt uns in eine sehr glückliche Lage: so zuverlässige Partner vor Ort sind Gold wert! Dank ihnen ist absolut verlässlich gewährleistet, dass unsere Hilfe direkt und ohne Umwege an ihrem Bestimmungsort ankommt.  Genauso wie alle Mitglieder der Geschwister Afrikas arbeiten auch sie selbstverständlich unentgeltlich, so dass Geld-, Sach- und personelle Spenden ohne Abzüge direkt ihrem Bestimmungszweck zukommen.

Die PHJC in Nigeria - seit Jahren aktiv

Zunächst kam die deutsche Schwester Christeta gemeinsam mit einer nigerianischen Schwester, die wie 8 andere Schwestern ihre Ausbildung teilweise in Deutschland absolviert hatte, nach Nigeria, um ein Kinderhaus aufzubauen. Im Laufe der darauf folgenden zwei Jahre kamen auch die anderen Nigerianerinnen aus Deutschland zurück. Zudem reiste mit Schwester Petricia eine weitere deutsche Schwester ein.

In den Folgejahren bauten deutsche und nigerianische Schwestern an den drei Standorten jeweils solide Niederlassungen auf. Als Basis dienen hierbei ein Konventgebäude, von dem aus sie mobile Kliniken in verschiedene Dörfer unterhalten und jeweils eine Schule in einem Dorf führen. Unter anderem sei hier die Schule in Ifetedo genannt, die unter unserer Mithilfe entstanden ist und weiter entwickelt werden soll.

In Mgbele gibt es außerdem inzwischen sogar eine kleine feststehende Klinik, in der viele Geburten stattfinden und Menschen sogar für einige Nächte stationär behandelt werden können.

Hinzu kommen verschiedene Projekte wie ein Witwenprogramm, mehrere Tage im Jahr mit Mädchen, die zu einer Art Unterricht, aber auch viel Spiel und Spaß rund um das Thema "power girls" ins Haus kommen, die Ausbildung hauswirtschaftlicher Lehrlinge unter professioneller Leitung und vieles mehr.

Nachdem die beiden deutschen Schwestern im August 2014 endgültig nach Deutschland zurückkehrten, haben diese jungen Damen die Leitung der nigerianischen Pro-Region der PHJC übernommen:

 

von links nach rechts: Sr. Kelechi Ifoegbu, Sr. Scholastica Okorie, Sr. Agatha Onwudi

Garam, Juli 2014

Während diese drei - gemeinsam mit der Schatzmeisterin Sr. Chimebere Ekenwofu - gemeinsam die Geschicke lenken, haben sie sich ihre Aufgaben dennoch untereinander eingeteilt.

  • Sr. Scholastica ist die Oberin der Pro-Region. Sie hat lange Zeit die Klinik in Mgbele geleitet und war auch schon in den Jahren vor ihrer Wahl zur Oberin in der Leitung der Pro-Region vertreten.
  • Sr. Kelechi ist ihre Stellvertreterin. Sie war bis Anfang 2014 die Leiterin des Kinderhauses in Mgbele und bleibt dem auch weiterhin verbunden, indem sie sich in der Leitung vor allem für das Aufgabenfeld "child care" zuständig zeichnet. Mit genauso viel Liebe widmet sie sich außerdem der Ordensausbildung ihrer Mitschwestern.
  • Sr. Agatha lebt derzeit in Ifetedo und ist dort auch die Direktorin der von uns finanzierten Schule. Sie hat viel Erfahrung mit solchen Aufgaben, da sie auch schon beim Aufbau der großen Schule in Mgbele verantwortlich mitgewirkt hat. Folgerichtig hat sie ein besonderes Augenmerk auf alles rund um das Thema "Schule"

 

Eine große Gemeinschaft

Natürlich leisten diese Frauen nicht all die Arbeit alleine: Sie werden von  einer immer größer werdenden Zahl von Mitschwestern auf den verschiedenen Stufen der ordensinternen Ausbildung unterstützt. Sie sind es, die die Kinder, Patienten und Dorfbewohner, denen die von uns unterstützten Projekte zugute kommen, versorgen.

Für uns ist außerdem besonders wichtig, dass die Zusammenarbeit auch in Zukunft sicher ist. Weil dem Orden immer mehr Frauen beitreten und die Ordensniederlassung immer weiter wächst, können wir uns auch darauf sicher verlassen.

 

 

Die Ordensniederlassung der ADJC in Nigeria wächst stetig an

 

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